Ortsbegehung 04/2012

Stolz auf ersten Abschnitt der Hauptstraße

Der Ausbau der Hauptstraße im Rahmen des bayerischen Städtebauförderprogramms stand im Mittelpunkt der Ortsbegehung des SPD-Ortsvereins Schwarzenbach. Neben dem fast fertiggestellten ersten Bauabschnitt von der Einmündung der Kreisstraße NEW 5 bis zum Anwesen Rupprecht wurden auch die bisherigen Vorplanungen für den zweiten Bauabschnitt vorgestellt. Im Bereich der Einmündung der NEW 5 forderten die Teilnehmer eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf der Kreisstraße. Gemeinderat Eberhard Hohlrüther berichtete, dass dies bereits von der SPD-Fraktion im Gemeinderat angeregt wurde. Fraktionssprecher Thorsten Hallmann ergänzte, dass auch eine Fußwegverbindung vom Anwesen Schäffler bis zum Fußüberweg der Bahnlinie Weiden-Bayreuth entlang der NEW 5 wünschenswert wäre. Gerade für Fußgänger mit Kinderwagen, Senioren und Kinder sollte hier eine verkehrssichere Anbindung realisiert werden. Insgesamt zeigten sich die Teilnehmer jedoch sehr zufrieden und stolz über den fast fertiggestellten Bauabschnitt. In diesem Zusammenhang dankte man den Anliegern für Die Geduld und das Verständnis für die Dauerbaustelle vor der Haustüre. Ein Ortstermin mit der Gartenfachberaterin des Landkreises habe bereits stattgefunden. In den nächsten Wochen folgt noch die Bepflanzung, erklärte SPD-Ortsvorsitzender Rudolf Bauernfeind. Die bisherigen Planungen für den zweiten Abschnitt stellte Bauausschussmitglied Rudolf Bauernfeind vor. In diesem Jahr wird vor allem die Sanierung des alten Ortskanals, der auch der Straßenentwässerung dient, in Angriff genommen. „Erst wenn wir die Hausaufgaben im Untergrund gemacht haben, kann die Gestaltung des Kirchangers und der Hauptstraße beginnen“, erklärte Rudolf Bauernfeind. Je nach Planungsfortschritt können wir im September die Vergabe des Auftrages für den zweiten Bauabschnitt im Gemeinderat behandeln, ergänzte Fraktionssprecher Thorsten Hallmann auf die Frage nach dem weiteren Zeitplan. In Abhängigkeit von der Witterung können dann die Arbeiten im Bereich des alten Ortskanals beginnen. Die weiteren Arbeiten werden dann im Frühjahr und im Sommer 2013 fortgeführt. Neben der Neugestaltung der Hauptstraße und des Kirchangers soll die Neugestaltung des Otto-Pichl-Platzes in Angriff genommen werden, freute sich Gemeinderätin Anja Kirschsieper. Sie sprach sich auch für die Erhaltung der Trauerulme vor der Kirche aus, die seit Jahren das Ortsbild und die Kirchenansicht prägt. Zur Situation des Pfarrhofes angesprochen, erklärten die SPD-Gemeinderäte, dass es leider Neuigkeiten gibt. Sollte sich jedoch die Möglichkeit ergeb, dass Gebäude durch die Gemeinde zu erwerben, wird sich die SPD-Fraktion für einen Ankauf und eine Sanierung im Rahmen des Städtebauprogramms einsetzen. Eine Nutzung als Rathaus mit Gemeindebücherei oder eine Raumnutzung zur Verbesserung der ärztlichen Versorgung könnte man sich gut vorstellen. Von den Teilnehmern der Ortsbegehung wurde auch angeregt im Ortskern eine einheitliche Beschilderung für Gewerbetreibende und öffentliche Einrichtungen zu schaffen.

 
 

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